Kolorierte DDR-Ansichtskarte als Beitragsbild zum Sammlungsreport auf datenstaubsauger.de: Sie zeigt ein prachtvolles chromolithographisches Rosenmotiv in warmen Gelb-, Orange- und Rosatönen, herausgegeben vom VEB Volkskunstverlag Reichenbach i. V. unter der Nummer A 52 18/53. Die Karte wurde 1954 aus Haldensleben verschickt und trägt eine blaue 12-Pfennig-Marke mit DDR-Arbeitermotiv sowie einen seltenen roten „Nachgebühr“-Stempel über 18 Pfennig. Ein handschriftlicher Namenstagsgruß in Sütterlinschrift macht sie zu einem authentischen Zeitdokument der DDR-Postgeschichte.
Kolorierte DDR-Ansichtskarte als Beitragsbild zum Sammlungsreport auf datenstaubsauger.de: Sie zeigt ein prachtvolles chromolithographisches Rosenmotiv in warmen Gelb-, Orange- und Rosatönen, herausgegeben vom VEB Volkskunstverlag Reichenbach i. V. unter der Nummer A 52 18/53. Die Karte wurde 1954 aus Haldensleben verschickt und trägt eine blaue 12-Pfennig-Marke mit DDR-Arbeitermotiv sowie einen seltenen roten „Nachgebühr“-Stempel über 18 Pfennig. Ein handschriftlicher Namenstagsgruß in Sütterlinschrift macht sie zu einem authentischen Zeitdokument der DDR-Postgeschichte.

DDR-Rosenkarte von 1954: Chromolithographie, Sütterlin und ein rätselhafter Nachgebühr-Stempel

Manche Ansichtskarten erzählen gleich mehrere Geschichten auf einmal. Genau so eine liegt hier vor uns: eine DDR-Ansichtskarte aus dem Jahr 1954 mit einem prachtvollen Rosenmotiv in Chromolithographie. Ihre Vorderseite zeigt Blumenkunst, ihre Rückseite trägt einen persönlichen Gruß in Sütterlinschrift – und ein postalisches Detail, das Sammler besonders aufhorchen lässt: einen roten „Nachgebühr”-Stempel.

In diesem Sammlungsreport schauen wir uns die Karte genau an. Wir betrachten Motiv und Verlag, die Frankatur, den geheimnisvollen Nachgebühr-Vermerk und den handschriftlichen Namenstagsgruß. Dabei bleiben wir sachlich und kennzeichnen klar, was gesichert ist und was Vermutung bleibt.

Das erwartet dich:

  • Motiv und Verlag: das Rosenmotiv aus dem VEB Volkskunstverlag Reichenbach
  • Frankatur und Stempel: die 12-Pfennig-Marke und der Haldensleben-Stempel
  • Der Nachgebühr-Vermerk: eine vorsichtige Erklärung
  • Der handschriftliche Text: ein Namenstagsgruß in Sütterlinschrift
  • Warum die Karte für Sammler spannend ist

Motiv und Verlag

Kolorierte DDR-Ansichtskarte als Beitragsbild zum Sammlungsreport auf datenstaubsauger.de: Sie zeigt ein prachtvolles chromolithographisches Rosenmotiv in warmen Gelb-, Orange- und Rosatönen, herausgegeben vom VEB Volkskunstverlag Reichenbach i. V. unter der Nummer A 52 18/53. Die Karte wurde 1954 aus Haldensleben verschickt und trägt eine blaue 12-Pfennig-Marke mit DDR-Arbeitermotiv sowie einen seltenen roten „Nachgebühr“-Stempel über 18 Pfennig. Ein handschriftlicher Namenstagsgruß in Sütterlinschrift macht sie zu einem authentischen Zeitdokument der DDR-Postgeschichte.
Kolorierte DDR-Ansichtskarte zeigt ein prachtvolles chromolithographisches Rosenmotiv in warmen Gelb-, Orange- und Rosatönen, herausgegeben vom VEB Volkskunstverlag Reichenbach i. V. unter der Nummer A 52 18/53. .

Die Bildseite zeigt einen prachtvollen Rosenstrauß in warmen Farben. Zwei voll erblühte Rosen leuchten in einem satten Gelb, das ins Orange übergeht, ergänzt durch zart rosa getönte Blütenränder. Dazwischen sitzen geschlossene und halb geöffnete Knospen in Rosa, Gelb und Grün. Sattgrüne Blätter mit gezackten Rändern und feiner Aderung rahmen das Bild, während schlanke grün-braune Stiele den Strauß am unteren Rand bündeln.

Der Hintergrund ist in einem warmen Beige- beziehungsweise Pergamentton gehalten und zeigt eine feine Papierstruktur. Die weichen Farbverläufe und die zarte Körnung sind typisch für hochwertige botanische Lithographie. Besonders reizvoll: Die gesamte Vorderseite ist rundum handschriftlich beschrieben – oben, unten und senkrecht am rechten Rand, in violett-dunkler Tinte.

Verlags- und Druckangaben

  • Motiv: Rosenstrauß in Gelb, Orange und Rosa
  • Verlag: VEB Volkskunstverlag Reichenbach i. V.
  • Kartennummer: A 52 18/53 DDR III/26/13
  • Drucktechnik: Chromolithographie, ein mehrfarbiges Steindruckverfahren mit weichen Farbverläufen
  • Kartentyp: DDR-Ansichtskarte mit geteilter Rückseite (Mitteilungs- und Adressseite)

Der Verlagsaufdruck verläuft senkrecht auf der Rückseite, teils unter der Handschrift. Die Chromolithographie war ein aufwendiges Verfahren, bei dem jede Farbe ihren eigenen Druckstein erforderte. Genau das verleiht dem Rosenmotiv seine weiche, malerische Wirkung.

Kolorierte DDR-Ansichtskarte als Beitragsbild zum Sammlungsreport auf datenstaubsauger.de: Sie zeigt ein prachtvolles chromolithographisches Rosenmotiv in warmen Gelb-, Orange- und Rosatönen, herausgegeben vom VEB Volkskunstverlag Reichenbach i. V. unter der Nummer A 52 18/53. Die Karte wurde 1954 aus Haldensleben verschickt und trägt eine blaue 12-Pfennig-Marke mit DDR-Arbeitermotiv sowie einen seltenen roten „Nachgebühr“-Stempel über 18 Pfennig. Ein handschriftlicher Namenstagsgruß in Sütterlinschrift macht sie zu einem authentischen Zeitdokument der DDR-Postgeschichte.
Kolorierte DDR-Ansichtskarte als Beitragsbild zum Sammlungsreport auf datenstaubsauger.de: Sie zeigt ein prachtvolles chromolithographisches Rosenmotiv in warmen Gelb-, Orange- und Rosatönen, herausgegeben vom VEB Volkskunstverlag Reichenbach i. V. unter der Nummer A 52 18/53. Die Karte wurde 1954 aus Haldensleben verschickt und trägt eine blaue 12-Pfennig-Marke mit DDR-Arbeitermotiv sowie einen seltenen roten „Nachgebühr“-Stempel über 18 Pfennig. Ein handschriftlicher Namenstagsgruß in Sütterlinschrift macht sie zu einem authentischen Zeitdokument der DDR-Postgeschichte.

Frankatur und Stempel

Postgeschichtlich wird die Karte gleich mehrfach interessant. Frankiert ist sie mit einer blauen 12-Pfennig-Marke mit Arbeitermotiv – Bauarbeiter und Schweißer als Sinnbild der sozialistischen Arbeit, dazu der Schriftzug „Deutsche Demokratische Republik” und die Wertangabe „12″.

  • Briefmarke: DDR, 12 Pfennig, Arbeitermotiv
  • Poststempel: runder Entwertungsstempel „Haldensleben 1″, Datum teils verdeckt
  • Empfangsvermerk: handschriftliches „erh. 23.8.54″

Für eine Fernpostkarte innerhalb der DDR war eine 12-Pfennig-Frankatur zu dieser Zeit grundsätzlich passend. Umso überraschender ist es, dass die Karte dennoch mit einem Nachgebühr-Vermerk versehen wurde. Genau hier beginnt das eigentliche Rätsel.

Der Nachgebühr-Vermerk: eine vorsichtige Erklärung

Auf der Rückseite prangt ein roter Rechteckstempel „Nachgebühr”, diagonal über das Adressfeld gesetzt. Dazu kommt eine handschriftliche „18″ in dunklem Stift – ein Hinweis auf eine Nachgebühr von 18 Pfennig, die die Empfängerin bei Zustellung zu zahlen hatte.

Das ist bemerkenswert, denn die 12-Pfennig-Frankatur wirkt für eine Postkarte eigentlich korrekt. Warum also eine Nachgebühr? Eine mögliche Erklärung liegt in der Einstufung der Sendung. Wichtig ist dabei: Diese Deutung ist ein plausibler Erklärungsversuch, keine gesicherte Tatsache.

Denkbar ist, dass die Deutsche Post der DDR die Karte nicht als tarifbegünstigte offene Postkarte, sondern als Brief behandelte. Für diese Lesart spricht eine einfache Rechnung:

  • Briefporto (angenommen): 24 Pfennig
  • Vorhandene Frankatur: 12 Pfennig
  • Fehlbetrag: 12 Pfennig
  • Nachgebühr = das Eineinhalbfache des Fehlbetrags: 12 × 1,5 = 18 Pfennig

Die handschriftliche „18″ passt also genau zu dieser Berechnung. Möglich ist zum Beispiel, dass die dicht beschriebene, teils über das Motiv laufende Handschrift als briefähnlicher Inhalt gewertet wurde. Der genaue Grund lässt sich aus dem Stempelbild allein jedoch nicht sicher ableiten. Vorsichtig formuliert bleibt die Karte damit ein postalisch interessanter Beleg mit einer tarifbezogenen Beanstandung.

Der handschriftliche Text und der Namenstagsgruß

Kolorierte DDR-Ansichtskarte als Beitragsbild zum Sammlungsreport auf datenstaubsauger.de: Sie zeigt ein prachtvolles chromolithographisches Rosenmotiv in warmen Gelb-, Orange- und Rosatönen, herausgegeben vom VEB Volkskunstverlag Reichenbach i. V. unter der Nummer A 52 18/53. Die Karte wurde 1954 aus Haldensleben verschickt und trägt eine blaue 12-Pfennig-Marke mit DDR-Arbeitermotiv sowie einen seltenen roten „Nachgebühr“-Stempel über 18 Pfennig. Ein handschriftlicher Namenstagsgruß in Sütterlinschrift macht sie zu einem authentischen Zeitdokument der DDR-Postgeschichte.
Kolorierte DDR-Ansichtskarte als Beitragsbild zum Sammlungsreport auf datenstaubsauger.de: Sie zeigt ein prachtvolles chromolithographisches Rosenmotiv in warmen Gelb-, Orange- und Rosatönen, herausgegeben vom VEB Volkskunstverlag Reichenbach i. V. unter der Nummer A 52 18/53. Die Karte wurde 1954 aus Haldensleben verschickt und trägt eine blaue 12-Pfennig-Marke mit DDR-Arbeitermotiv sowie einen seltenen roten „Nachgebühr“-Stempel über 18 Pfennig. Ein handschriftlicher Namenstagsgruß in Sütterlinschrift macht sie zu einem authentischen Zeitdokument der DDR-Postgeschichte.

Die Vorder- und Rückseite der Karte sind dicht in deutscher Kurrent- beziehungsweise Sütterlinschrift beschrieben, in violett-dunkler Tinte. Datiert ist die Nachricht auf den Sommer 1954. Es handelt sich um herzliche Namenstagsgrüße an eine Empfängerin in Altenburg/Thüringen, verschickt aus dem Raum Haldensleben in Sachsen-Anhalt.

Der Absender wünscht der Empfängerin in warmem, förmlichem Ton alles Gute, vor allem Gesundheit. Er bittet um Verständnis für die verspätete Gratulation und erklärt dies mit persönlichen Ereignissen aus seinem familiären Umfeld. Der Text fängt auf engem Raum die Alltags- und Grußkultur der frühen DDR-Jahre lebendig ein.

  • Laufweg: aus dem Raum Haldensleben (Sachsen-Anhalt) nach Altenburg/Thüringen
  • Empfangen: August 1954
  • Schriftart: deutsche Kurrent-/Sütterlinschrift, teils schwer lesbar

Teile der Handschrift sind altersbedingt und aufgrund der Schriftform nur eingeschränkt entzifferbar. Die inhaltliche Wiedergabe erfolgt daher lediglich sinngemäß und zusammenfassend. Konkrete Personendaten werden aus Datenschutzgründen in diesem Beitrag nicht vollständig wiedergegeben. Die Karte wird hier ausschließlich als postgeschichtliches und zeitdokumentarisches Objekt beschrieben.

Warum die Karte für Sammler spannend ist

Einzeln betrachtet ist die Karte ein hübsches Blumenmotiv. In der Summe ihrer Details wird sie jedoch zu einem vielschichtigen Beleg. Diese Ebenen machen sie besonders reizvoll:

  • Motivgeschichte: ein aufwendiges Rosenmotiv in Chromolithographie
  • Verlagsgeschichte: eine nummerierte Karte des VEB Volkskunstverlag Reichenbach i. V.
  • Postgeschichte DDR: 12-Pfennig-Arbeitermarke, Haldensleben-Stempel und der seltene Nachgebühr-Vermerk
  • Alltagsdokument: ein persönlicher Namenstagsgruß in Sütterlinschrift aus der frühen DDR-Zeit
  • Zeitkolorit: Briefmarke, Stempel und Schriftbild als authentische Zeugnisse des Postalltags von 1954

Zum Erhaltungszustand: Das Papier zeigt einen warmen Gelb-Beigeton mit sichtbaren Fasern, leichter Vergilbung und feinen Alterungsspuren. Die Ecken sind leicht bestoßen und teils berieben, kleinere Flecken sind möglich. Das Rosenmotiv bleibt farbkräftig und detailreich. Ein authentisches Original der frühen DDR-Jahre, wie es Sammler von DDR-Ansichtskarten, Blumen- und Rosenmotiven sowie Freunde der Postgeschichte schätzen.

Fazit

Aus einer scheinbar gewöhnlichen Blumenkarte von 1954 wird durch ihre Details ein kleines Erzählstück. Das Rosenmotiv steht für Kunst und Handwerk, der Sütterlin-Gruß für ein Stück gelebter Alltagsgeschichte, und der rote Nachgebühr-Stempel für die feinen Regeln des damaligen Postalltags. Gerade diese Verbindung aus Motiv, Handschrift und Postgeschichte macht die Karte zu einem lohnenden Sammlerstück.

Hast du selbst schon einmal eine Karte mit einem Nachgebühr-Vermerk oder einem Gruß in Sütterlinschrift entdeckt? Teile deine Beobachtungen und Fundstücke – gerade solche Details bereichern jede Sammlung.

KI-Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Die inhaltliche Grundlage bilden die vorliegende Ansichtskarte und die dazugehörigen Angaben; die redaktionelle Aufbereitung, Strukturierung und Formulierung erfolgte KI-gestützt und wurde anschließend geprüft.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich Informations- und Dokumentationszwecken im Rahmen eines Sammlungsreports. Angaben zu Motiv, Verlag, Kartennummer, Frankatur und Stempel beruhen auf der Auswertung der vorliegenden Karte; einzelne Lesungen der Sütterlinschrift und einzelne Einordnungen sind Vermutungen und können durch weitere Recherche ergänzt oder korrigiert werden. Personenbezogene Angaben auf der Karte (Namen, Adressen, handschriftliche Mitteilungen) werden in diesem Beitrag aus Datenschutzgründen nicht vollständig wiedergegeben; die Karte stammt aus dem Jahr 1954 und wird hier ausschließlich als postgeschichtliches Zeitdokument behandelt. Die Erklärung des Nachgebühr-Vermerks ist ein plausibler Deutungsversuch und stellt keine gesicherte historische Aussage dar. Der Beitrag stellt keine Wertermittlung, Echtheitsgarantie oder verbindliche postgeschichtliche Einordnung dar.

 

Von Igor Adolph

Igor Adolph ist Unternehmer, Blogger, Buchautor und E-Commerce-Experte aus Mülheim an der Ruhr. Auf Datenstaubsauger.de schreibt er über Kryptowährungen, Wasserstofftechnologie, Domainhandel und neue Geschäftsmodelle – klar erklärt und immer nah an den Trends von morgen. Als ehemaliger Geschäftsführer der e-Trado GmbH verbindet er langjährige Praxiserfahrung mit einem sicheren Gespür für digitale Entwicklungen. Neben seinen Beiträgen zu digitalen Themen veröffentlicht er auch sorgfältig recherchierte Texte zu historischen Ansichtskarten. Diese Beschreibungen entstehen auf Basis intensiver Recherche und mit Unterstützung moderner Werkzeuge, um historische Details möglichst präzise und nachvollziehbar aufzubereiten. Gerade bei alten Schriftformen, fremdsprachigen Notizen, Stempeln und Datierungen sind dennoch unterschiedliche Deutungen oder kleine Fehler nicht immer auszuschließen. Fragen, Anregungen oder ein spannendes Projekt? Igor ist über LinkedIn erreichbar und nimmt dort auch gerne Ansichtskarten und Pitches entgegen: Igor Adolph auf LinkedIn.

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